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Unterhaltung

Dissenerin Jil-Béatrice Rock: Vergleich mit Christina Aguilera Schuld für schlechtes Abschneiden bei „Unser Star für Baku“

(26.01.12, 21:40 Uhr) Dissen/Köln. Für einen Moment spielte sich das Leben der Dissenerin Jil-Béatrice Rock wie in einer Seifenblase ab. Doch die Hülle zerplatzte schnell. Rock zählte zu den Kandidaten der Fernsehsendung „Unser Star für Baku“, die zurzeit einmal wöchentlich auf Pro Sieben zu sehen ist. In der ersten Live-Show schied die Studentin aus.

Wie in den Vorgängerformaten „Unser Star für Oslo“ und „Unser Song für Deutschland“ soll in acht Shows ermittelt werden, welcher Sänger für die Bundesrepublik zum Eurovision Song Contest nach Aserbaidschan fahren und welches Lied er oder sie dort singen soll.
 
Die 20-jährige Studentin scheiterte in der ersten Live-Sendung am Telefon-Gebaren der Zuschauer. Fünf der zehn Kandidaten schafften es nicht in die nächste Runde, Jil-Béatrice Rock kam mit 5,9 Prozent auf den siebten Platz.
 
Wie läuft eine so aufwendig inszenierte Fernsehsendung eigentlich ab? Und ist nun der große Traum von einer Karriere im Showbusiness beendet?
 
Jil-Béatrice Rock wurde durch ihre Mutter auf das offene Casting bei Pro Sieben aufmerksam, die den Aufruf bei der Raab-Sendung TV Total gesehen hatte. Die junge Frau fuhr hin, trällerte „Beautiful“ von Christina Aguilera in die Castingbox und hörte dann erst einmal ganz lange nichts mehr von den Machern der Sendung. „Als dann Ende November der Anruf mit der Zusage kam, hatte ich schon gar nicht mehr damit gerechnet.“
 
Mit 44 Bewerbern wurde Rock am Nikolaustag nach Köln eingeladen. Noch einmal singen, noch einmal überzeugen, noch einmal durchsetzen. Nach dieser Runde blieben aus anfangs über 5000 Kandidaten noch 20 übrig. In der Live-Show am 12. Januar sollte Rock vor einem Millionenpublikum auftreten.
 
„Wir mussten fünf Tage vor der Show in Köln sein, mit zehn bis 15 verschiedenen Outfits im Gepäck“, erzählt Rock, die seit ihrem Abitur an einer Fernuniversität Psychologie studiert. Zwei Tage vor der Sendung lernten die Kandidaten die Jury kennen. Dazu zählen in diesem Jahr neben dem Erfinder des Formats, Stefan Raab, auch Frida-Gold-Sängerin Alina Süggeler und der neue Chef-Juror Thomas D.
 
Raab sei „super beschäftigt“, da er neben der Baku-Show auch seine anderen Sendungen wie gewohnt weiter produziert. TV Total, Schlag den Raab, Unser Star für Baku – alles wird unter einem Hallendach gedreht. „Wahnsinn, wie der das alles unter einen Hut kriegt.“
 
Jeder Kandidat durfte fünf Freunde mit zur Sendung bringen, einer durfte sogar die ganze Woche dabei sein. „Meine beste Freundin war dabei. In der Show sogar meine Mutter.“ Der Papa habe derweil vor dem Fernseher gesessen und natürlich fleißig angerufen.
 
Im Publikum saßen an jenem Abend etwa 650 Zuschauer, schätzt Rock. „Das war gar nicht so groß. Die Osnabrückhalle wirkt größer.“
 
Die sogenannte Blitztabelle, die in der Sendung permanent über das aktuelle Zuschauervoting informiert, fand Rock eher ungünstig. Denn wer in den ersten Minuten die meisten Anrufe bekam, trat als Letzter auf. Rock kam offenbar gut an und musste schließlich als Vorletzte an den Start gehen. „Da denkt man natürlich: Gucken die Leute überhaupt noch zu oder sind sie schon ins Bett gegangen?“
 
Nach ihrem Auftritt, bei dem die Dissenerin „Moves like Jagger“ von Maroon 5 gesungen hatte, wurde sie von den Juroren mit Christina Aguilera verglichen. Für Rock eine Erklärung ihres schlechten Abschneidens. „Davon lassen sich die Zuschauer wahrscheinlich auch lenken. So nach dem Motto: Eine zweite Aguilera brauchen wir nicht.“
 
Zwei Wochen nach ihrem großen Auftritt wirkt die junge Frau aber nicht mehr enttäuscht. „Die Teilnahme war für mich von Vorteil. Es haben sich viele Türen geöffnet.“ Anfragen für Auftritte und Interviews häuften sich seitdem.
 
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Foto: Michael Hehmann
 

Kommentare

Profil
27.01.12, 00:21 Uhr

wusste gar nicht, das da jemand auch Dissen dabei war. Habe es so oder so nicht geschaut.


Lebe heute und jetzt, denn wenn du zu sehr in der Vergangenheit oder in der Zukunft lebst, verpasst du das Beste!

     
     
    Profil
    27.01.12, 07:47 Uhr

    Sie war halt nicht gut und nur weil sie hier aus unserem Dissen kommt, muss sie nicht gleich die beste Stimme haben! Ich bin auch ein toller Mensch, aber eine CD würde von mir auch keiner haben wollen


       
       
      Profil
      30.01.12, 23:54 Uhr

      wen interessiert unser star für was auch immer??