Amerika: Verbot von beliebten Ugg-Boots an Schule
(31.01.12, 13:05 Uhr) Von Kopftüchern bis Mützen sind an amerikanischen Schulen so einige Kleidungsstücke verboten. Der Direktor der Pottstown Middle School in Philadelphia hat nun sogar die beliebten Ugg-Boots aus den Klassenzimmern verbannt. Grund dafür sei, dass in den Schuhen zu viel Platz ist um verbotene Dinge mit in die Schule zu schmuggeln.
Gerade in der kalten Jahreszeit sind sie besonders wertvoll. Die schlichten, dicken Winterstiefel von „UGG“. Doch ein Direktor in Philadelphia erließ nun ein Verbot gegen die Schuhe: In den Boots sei zu viel Platz um verbotene Dinge mit in die Schule zu nehmen. So haben einige Schüler zum Beispiel Essen oder Handys mit in die Klassenräume geschmuggelt. An der Pottstown Middle School sind Handys während des Unterrichtes streng verboten und sollen eigentlich ausgeschaltet in den Schließfächern der Schüler liegen.
Gegenüber „The Mercury“ erklärte Direktor Gail Cooper: "Wir haben mit einigen Schülern Probleme erlebt, die weite, offene Stiefel tragen und darin Gegenstände transportieren, die an der Schule verboten sind“. Dennoch dürften seine Schüler die Boots natürlich auf dem Schulweg tragen um sich gegen Kälte, Schnee und Eis zu schützen. Die Jugendlichen scheinen die ganze Aktion eher lächerlich zu finden und zeigten in einem lokalen Fernsehsender, dass auch Basketballschuhe ein wunderbares Versteck darstellen würden
Foto: flickr/ UggBoy♥UggGirl [ PHOTO // WORLD // TRAVEL ]